von Condura am 21.05.2008
Bis Heute hatte ich öfter Gespräche mit Bekannten, Verwandten oder mir eher weit entfernt stehenden Menschen über die ganze Geschichte um Jonathan Elia. Im Verlauf der Gespräche ergab es sich, dass oft das Thema Spital angesprochen wurde. Die Leute wollten wissen was wir so erlebt hätten im Spital. Oft wurde dann die Frage gestellt: „waren eure Erlebnisse wirklich so positiv wie ihr dies auf eurer Homepage beschreibt, oder verwendet ihr absichtlich keine schlechten Worte und Erzählungen?“ Über diese Frage bin ich inzwischen nicht mehr überrascht, doch stimmt es mich immer wieder nachdenklich, wie viele Menschen sich über die Ärzte, das Pflegepersonal und die sonstigen Angestellten der Spitäler beklagen und schimpfen.
Was ich persönlich während der Zeit vom 10.12.07 bis 15.02.08 erlebte, als Jonathan im Kinderspital in Zürich stationiert war kann ich alles andere als trüb und voller Zweifel beschreiben. Für mich war die Zeit voller positiver Erlebnisse bestückt. Nein, es ist nicht, dass ich dies erst jetzt, im Nachhinein sagen kann, schon während dieser Wochen erlebte ich wirklich nur Positives!
Wenn ich überdenke, was die Ärzte und die Pflegerinnen sowie alle anderen des Personals in diesem Spital leisten, so staune ich nur und eine tiefe Dankbarkeit durchströmt mich! Nicht „nur“ dass sie sich auf eine äusserst liebevolle Art und Weise um die Kinder kümmerten, auch wir als Eltern und besonders ich als Mammi kam immer wieder in den Genuss von liebevoller Fürsorge. Die Stimmung im Spital war für mich, die ich doch täglich einen halben Tag dort verbrachte sehr, sehr angenehm und gut. Während sich die Pflegerinnen um all die Kinder kümmerten wurde auch ich immer wieder auf meinen Befund befragt, ermutigt und auf eine spezielle Art getragen. Während den Besuchen wurde ich oft mit Herzlichkeit überschüttet was mich immer erneut überwältigte.
Wie es so ist, hatte ich öfters auch Unterhaltungen mit anderen Mütter oder Eltern, die ihre Kleinen im Spital auf der IPS oder Neo stationiert hatten. Während ich mich total zuversichtlich gegenüber den Ärzten und Pflegerinnen geben durfte, kam von meinem Gegenüber in diesen Gesprächen oft Zweifel und Unsicherheit gegenüber dem Spital zum Vorschein. Ich konnte dies jeweils wirklich nicht nachvollziehen und es war für mich gänzlich unverständlich. Ja, es mag sein, dass ich auch durch Gottes Hilfe so ruhig und zuversichtlich sein konnte, doch auch mein Erleben im Spital liess einen völlig anderen Schluss zu als von anderen Leuten.
Noch Heute bewundere ich diese grosse Anteilnahme, Herzlichkeit, Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft dieser Pflegerinnen des Kinderspitals! Meine Dankbarkeit für die Zeit, welche ich in diesem Spital ein und ausgehen konnte ist sehr gross und ich danke allen, welche sich in diesem Spital einsetzen ganz herzlich! Meine Hoffnung ist, dass durch das riesige Engagement dieser Ärzte, Pflegerinnen und aller anderer Angestellter noch manches Kind nach Hause ins normale Leben zurückkehren kann. Dies natürlich immer im völligen Bewusstsein, dass unser Vater im Himmel über Leben und Tod das erste und letzte Wort hat!
In tiefer und ehrlicher Dankbarkeit!
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